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4. August 2022

Die Erste Herren (von links): Tjorge Meyer, Jens Behrmann, Stefan Jacob, Hendrik von Oesen, Wesley Gloger, Simon Uetrecht.
Foto: Archiv/TSV Büttel-Neuenlande


Rückblick: Erste Herren

Durchmarsch in die Bezirksliga

VON JENS BEHRMANN

Nach einigen Jahren Pause ist die Erste Herren zurück in der Bezirksliga. Mit der Meisterschaft in der Bezirksklasse Süd gelang den Büttlern der direkt Aufstieg, sicherlich eine beachtliche Leistung, nachdem man erst vor einer Saison aus der Kreisliga aufgestiegen war.

Leider stand jedoch auch diese Saison unter dem Zeichen von Corona, weshalb insgesamt nur eine Einfachrunde ohne Rückrunde ausgetragen werden konnte.

Schluss mit Punktspielen

So war im November Schluss mit den Punktspielen bei noch zwei ausstehenden Spielen. Diese konnte jedoch im Frühjahr nachgeholt werden, sodass noch eine aussagekräftige Wertung der Saison möglich war.

Garant für diesen Erfolg war sicherlich die ausgeglichene Leistung, sowie die schon fast traditionelle Stärke in den Doppeln. Mit einer Bilanz von 23:3 in den Doppel wurde in fast jedem Spiel schon früh der Grundstein für den Sieg gelegt.

Beachtliches Doppel

Das Doppel Tjorge Meyer/ Jens Behrmann blieb hierbei sogar mit einer Bilanz von 9:0 ungeschlagen. Eine starke Leistung lieferte auch das obere Paarkreuz mit Gloger und Meyer ab.

Mit nur sieben Niederlagen bei 24 Siegen tragen die beiden sicherlich maßgeblich zu dem Erfolg der Bütteler bei. Doch auch das mittlere Paarkreuz mit Hendrik von Oesen und Stefan Jacob und das untere Paarkreuz mit Jens Behrmann und Simon Uetrecht lieferte konstante Leistungen ab.

Niederlage im Gemeindeduell

Einen Tiefpunkt hatte die Saison jedoch trotzdem: Im Gemeindeduell gegen Loxstedt musste die einzige Niederlage der Saison eingesteckt werden. Mit 5:9 ging dieses Duell an die Loxstedter, die zum Ende der Saison auch punktgleich jedoch mit schlechterer Bilanz zweiter wurden.

Doch schon im Vorfeld des Spiels sahen die Vorzeichen schlecht aus. Kurzfristig musste Ersatz für von Oesen gefunden werden, und zudem musste das Spiel unter der Woche ausgetragen werden.

Tabellenführer geblieben

Danach hieß es dann, Mund abwischen und einfach weitermachen, denn trotzdem blieben immer die Bütteler Tabellenführer.

Nach der langen Corona-Pause kam es dann zum absoluten Höhepunkt der Saison: Beim direkten Konkurrenten um den Aufstieg kam es in Hollen zum Endspiel.

Hollen überrascht

Im Vorfeld wurde schon spekuliert, dass es ein schneller Sieg der Bütteler werden sollte, da Hollen stark ersatzgeschwächt sei. Einige Stammspieler der Hollener sollten dann auch fehlen, aber trotzdem konnten die Hollener überraschen mit einer starken Truppe.

Wie die Feuerwehr legten die Büttler in diesem Endspiel los, sodass es relativ schnell schon 8:2 für die Büttler stand. Mit diesem Punkt war immerhin der zweite Platz sicher, allerdings würde Loxstedt vorbeiziehen.

Großes Zittern beginnt

Jetzt fing aber das Zittern an. Mit jeden Punkt wurden die Männer von der Fleet nervöser, sodass Meyer, von Oesen und Jacob überraschend alle ihre Spiele verloren. Ließ man sich doch noch in letzter Minute die Meisterschaft nehmen?

Es hätte wirklich passieren können, doch zum Glück holte Behrmann noch einen hauchdünnen Sieg im fünften Satz und sicherte damit die Meisterschaft.

Hupkonzert auf der Heimfahrt

Der Jubel kannte danach keine Grenzen, was sicherlich auch in Büttel auf der Rückfahrt zu hören war. Mit einem Hupkonzert ging es zurück aus Hollen nach Büttel zur Meisterfeier im Vereinsheim.

Nach diesen erfolgreichen Jahren geht es nun in der folgenden Saison in die Bezirksliga. Hier wird es jedoch denkbar schwer für die Büttler, da einige Hochkaräter warten werden.

Büttel ist Underdog

Nun ist man Underdog, ohne etwas verlieren zu können.



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