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6. Oktober 2017

1. Kreisklasse Süd, Herren
9:4
Zweite Herren TSV Sellstedt

"Hellseher" Lutz Hägermann (links) beobachtet, wie sich Gerold Menze (Mitte) zum Sieg kämpft.
Fotos: Simon Uetrecht/TSV Büttel-Neuenlande


Zweite Herren: Sieg erkämpft

Die Prophezeiung erfüllt sich

VON BENJAMIN BÄR

STOTEL. In die Stoteler Waldarena als Ausweichhalle lud die Zweite Herren den TSV Sellstedt. Aufgestellt in Bestbesetzung, setzten die Bütteler die Segel zum 9:4-Sieg.

Den Anfang machte das Spitzendoppel der Mannschaft, Simon Uetrecht/ Lutz Hägermann, gegen die Sellstedter Krebs/ Pawletty. Die ersten beiden Sätze wurden unter den Mannschaften noch fair aufgeteilt, und so stand es zum dritten Satz 1:1.

Gäste siegen knapp

Dann schafften es Krebs und Pawletty, sich in Führung zu spielen, und erkämpften sich den dritten Satz mit 11:9 Punkten. Uetrecht und Hägermann versuchten im Vierten, nochmal das Ruder herumzureißen, verpassten aber die Chance. So ging auch der letzte Satz der Partie knapp, aber verdient mit 11:9 Punkten an die Gäste.

Am Nachbartisch ließen sich Henning Lange und Gerold Menze, die gegen Kremser und Krause ihr Glück versuchten, nicht beirren. Der erste Satz wurde souverän zu fünf für die Gastgeber geholt, der zweite Satz in diesem Spiel ging dafür souverän zu vier an die Gäste.

Auf die Stärken besonnen

Aber die Bütteler besannen sich auf ihre Stärken und spielten ihr Spiel konsequent zu Ende, indem sie die nächsten zwei Sätze für sich entschieden (11:7,11:9).

Das letzte Doppel des Tages folgte dann sofort mit Sönke Ortmann/ Benjamin Bär gegen Döscher/ Busch. Für die Bütteler wurde es ein unerwartet harter Kampf.

Nicht ins Spiel gefunden

Obwohl sie sich tapfer schlugen und den zweiten Satz für sich bestimmen konnten, schafften sie es nicht, ins Spiel zu finden. So mussten so mit einer 1:3 Niederlage von der Platte gehen.

So stand es nach den Doppeln 1:2 gegen die Recken von der Fleet. Doch Lutz orakelte, dass, im Gegensatz zur letzten Saison, wo man eine 2:1 Führung nach den Doppeln brauchte, um einen Sieg einzufahren, diese Saison ein 1:2-Rückstand die neue Voraussetzung für ein erfolgreiches Spiel sein würde.

Hägermann zeigt Hellseher-Fähigkeiten

Mit großem Vertrauen in Lutz' hellseherische Fähigkeiten ging es frohen Mutes an die Einzel.

Zuerst musste Uetrecht sich gegen Krebs beweisen. Nach einem hart umkämpften 2:2 (8:11,11:8,8:11,11:8) schaffte es Simon am Ende dieses gegenseitige Wechselspiel zu beenden und rang seinen Gegner im fünften Satz mit 11:6 Punkten nieder.

Büttel geht in Führung

Am Nebentisch kämpfte Hägermann gegen Kremser, und es gelang ihm im vierten Satz, das Spiel für sich zu entscheiden und die Bütteler somit in Führung zu bringen.

Jetzt lag es am mittleren Paarkreuz, diese Führung weiter auszubauen. Bei Lange gegen Krause sah es zuerst so aus, als ob der Punkt trotz großer Anstrengungen an die Gäste gehen würde, denn Lange musste die ersten beiden Sätze jeweils zu neun abgeben.

Ruhig und konzentriert

Doch dann kam Lange nochmal mit einem ruhigen und konzentrierten Spiel zurück und schaffte es, die drei verbliebenen Sätze für sich zu gewinnen.

Bei Gerold sah es leider anders aus, denn trotz harter Gegenwehr in den ersten beiden Sätzen (10:12,11:13) musste er sich seinem Gegner Pawletty nach dem dritten Satz geschlagen geben. 4:3 und noch nichts entschieden.

Ortmann und Bär siegen

Nach dem Eingangsdoppel leicht verunsichert, mussten sich nun Ortmann und Bär im Einzel beweisen. Und das fiel beiden deutlich leichter. Ortmann bezwang Busch und Bär Döscher in jeweils drei Sätzen doch recht klar.

Nachdem man nach dem ersten Durchgang die Führung auf 6:3 ausbauen konnte, wollte man sie sich jetzt auch nicht mehr nehmen lassen und möglichst schnell den Deckel zumachen.

Chance aufs Unentschieden

Uetrecht holte gegen Kremser im vierten Satz den siebten Punkt, und so hatte Hägermann die Chance, schon mal das Unentschieden zu sichern.

Allerdings fand er beim Spiel gegen Krebs nicht so richtig seinen Rhythmus und musste dem Gegner nach drei Sätzen zum verdienten Sieg gratulieren.

Die Last der Verantwortung

Nun lag die Last der Verantwortung auf dem mittleren Paarkreuz. Doch dort war der Wille entbrannt, dieser Verantwortung gerecht zu werden.

Lange gab lediglich den ersten Satz gegen Pawletty ab (10:12), schaffte es dann aber im zweiten das Ruder rumzureißen (17:15) und das Spiel im Fünften für sich zu entscheiden.

Menze zeigt Nervenstärke

Ebenfalls Nervenstärke bewies Menze, der gegen Krause antrat. Im ersten Satz noch Findungsprobleme, holte er im vierten den finalen Punkt an die Fleet – beziehungsweise stellvertretend nach Stotel – und machte den bereits erwähnten Deckel zu.

Nach der sportlichen Verausgabung wurde in den Umkleideräumen noch die eine oder andere Bockwurst beziehungsweise Frikadelle zu sich genommen, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Man ließ die großen Momente des Spiels noch einmal Revue passieren.

Nächstes Punktspiel verschoben

Das nächste Punktspiel, das ursprünglich für Dienstag geplant war, wurde zwischenzeitlich auf Wunsch des MTV Bokel II auf den 7. November verlegt.

Das nächste Spiel der Zweiten Herren findet somit am Freitag, 3. November, statt. Gastgeber ist der Hagener SV II.


Henning Lange (links) überzeugt durch sein ruhiges und besonnenes Spiel.



siehe auch:
Ergebnisse
Zweite Herren
Spielbericht bei click-TT


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