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31. Januar 2018

2. Kreisklasse Süd, Herren
9:7
TSV Kührstedt II Zweite Herren

Im Hinspiel konnte die Zweite Herren (hier: Lutz Hägermann, 2. von links, und Henning Lange, rechts) noch den Vorteil der "heimischen" Halle in Stotel nutzen und 9:5 gewinnen..
Foto: Archiv/TSV Büttel-Neuenlande


Zweite Herren: Knapp unterlegen

Kührstedt siegt im eigenen Lebensraum

VON SÖNKE ORTMANN

KÜHRSTEDT. Die sechs unerschrockenen Akteure der Zweiten Herren mussten sich dem TSV Kührstedt II auswärts stellen. Das Spiel ging 7:9 verloren. Dafür lernten die Bütteler etwas über den Kührstedter in seinem Lebensraum.

In den Anfangsdoppeln mussten Lutz Hägermann und Kjell Jacob (Erste Jungen) schon nach drei Sätzen ihren Gegnern zum Sieg gratulieren. Dabei hatten sie noch im Spiel gegen Ringstedt einen klaren 3:0-Sieg eingefahren.

Im fünften Satz reißt der Faden

Das eingespielte Doppel aus Sönke Ortmann und Benjamin Bär hatte gegen Kelle und Brockmann schwer zu kämpfen. Die ersten beiden Sätze gingen verloren, jedoch sicherten sich die beiden die nächsten zwei Sätze. Im fünften Satz riss aber der Faden, und man musste den Gegnern auch hier zum Sieg gratulieren.

Das Powerdoppel bestehend aus Henning Lange und Gerold Menze ließ sich aber nicht durch die Niederlagen der Kollegen beirren. Durch ein astreines Angriffsspiel steckten sie den Sieg in vier Sätzen in die Tasche.

Lutz unterliegt in fünf Sätzen

Henning machte in seinem Einzel gegen Christian Knopf (auch Jim Knopf bekannt) weiter und gewann klar in drei Sätzen. Lutz unterlag dagegen in fünf Sätzen Michael Kelle, der in den ersten beiden Sätzen noch zu große Probleme mit Lutz’ Spielweise hatte, aber stetig besser wurde.

Gerold und Sönke hatten große Probleme. Ihre Gegner spielten viel zu sicher und konterten sie aus. Einen Lichtblick gaben dann aber wieder Benjamin, der gegen Torsten Ehlers in fünf Sätzen gewann, und Kjell, der Kai Götjen in drei Sätzen regelrecht von der Platte fegte.

Henning behält die weiße Weste

In der zweiten Runde behielt Henning seine weiße Weste an: In fünf Sätzen bezwang er Michael Kelle. Lutz und Sönke gaben ihre Spiele in jeweils fünf Sätzen ab.

Gerold hatte gegen einen häufig jammernden und schreienden Meik Brockmann Spaß. Den ersten Satz entschied er mit 21:19 Punkten für sich und konnte darauf weiter aufbauen. Ganz stark und super lässig besiegte er Brockmann.

Pech für Kjell

Kjell hatte Pech. Im Spiel gegen Ehlers gelang es ihm, zwei Sätze haushoch für sich zu entscheiden. Zwei andere Sätze wurden bis in die Verlängerung gespielt, und da behielt Ehlers immer wieder die Oberhand.

Im fünften Satz riss bei Kjell leider der Faden. Er verlor, obwohl sein Spiel echt super aussehen hatte.

Benjamin kann niemand bremsen

Benjamin schien an diesem Abend nichts und niemanden zu bremsen zu können. Mit gekonnten Topspins bezwang er den defensiv starken Götjen in drei Sätzen.

Nach dem Punktstand von 7:8 mussten nun Sönke und Benjamin im Doppel gegen Knopf und Ehlers antreten. Leider fehlte den Beiden im fünften Satz wieder das letzte Quäntchen Glück, sodass sie ihr Spiel verloren.

Ausgeglichenes Satzverhältnis

Somit war der Endstand 7:9. Beide Mannschaften trennten sich aber mit 33:33 Sätzen.

Anschließend tischten die Kührstedter Gastgeber noch reichlich auf.

Beim gemeinsamen Essen wurde den Büttelern die Natur des Kührstedters bewusst: Denn die Gastgeber teilen gerne ihre Beute nach dem Spiel: selbstgemachte Frikadellen, Schnittchen verschiedenster Art und kühle Getränke zum guten Ton.

Der gesellige Kührstedter

Hier wird auch ersichtlich, wieso man vom geselligen Kührstedter spricht, denn dieser ist kein Einzelgänger, sondern ein friedliebender Tischtennisspieler, mit dem man nach Spielende gerne zusammensitzt.

Im Spiel bietet sich jedoch ein ganz anderes Bild: Hier bevorzugt der Kührstedter eine wohltemperierte Sporthalle mit stabilen Fußboden, auf dem die Tischtennisbälle nahezu perfekt aufstelzen können.

Eine Spezialfähigkeit

Er schätzt Spielstätten, in denen er gut sehen kann und sich abseits des Spiels auf geeigneten Sitzgelegenheiten niederlassen kann. Im Kampf setzen manche eine Spezialfähigkeit ein, die von den Tischnachbarn und auch von Außenstehenden Beobachtern als Geschrei wahrgenommen wird.

Nicht selten machen dann Feinde, erschrocken durch das plötzlich auftauchende, ohrenbetäubende Geräusch am Nebentisch, Fehler beim Schlagen des Balles. Dies wirkt sich positiv auf den Kührstedter aus.

Punkte bleiben in Kührstedt

Somit konnten die Bütteler letztlich an Wissen gewinnen, mussten die Punkte aber in Kührstedt lassen. Am Freitag will die Zweite Herren wieder kämpfen.

Dann empfangen die Bütteler den Tabellennachbarn aus Bremerhaven zum Duell. Dazu muss der Geestemünder TV VII in die Stoteler Waldarena kommen.


siehe auch:
Ergebnisse
Zweite Herren
Spielbericht bei click-TT


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